Ehrungen 2015

Während der Jahreshauptversammlung der FF Walchensee, bei der 1. Kommandant Klaus Melf von einem ruhigen Jahr mit insgesamt zehn Einsätzen berichtete, konnten auch wieder einige Feuerwehrmänner für Ihren langjährigen Dienst geehrt werden. Seit 45 Jahren ist Johann Rieger sen. und seit 35 Jahren Thomas Schneider aktiv bei der Feuerwehr Walchensee dabei. Ihnen wurde verbunden mit einem herzlichen Vergelt´s Gott eine Urkunde sowie ein kleines Präsent überreicht. Vom Staatsministerium des Innern wurde an Hubert Schilcher und Stephan Steininger das Ehrenzeichen am Band für 25-jährige aktive Dienstzeit verliehen. Steininger, der für seinen unermüdlichen Einsatz bei den Walchenseer Wehrmännern auch den Titel des Ehrengerätewartes verliehen bekam, konnte krankheitsbedingt die Ehrung an diesem Abend nicht in Empfang nehmen. Zu den ersten Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Thomas Holz, 2. Kdt. Constantin Lutz sowie Kreisbrandmeister Frank Seller.

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Atemschutzkurs erfolgreich bestanden

Kochel am See – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kochel fand nun wieder ein Atemschutzkurs statt.

Dabei lernen junge Feuerwehrler das Anlegen der Atemgeräte, ähnlich wie bei Tauchern, erklärt Kommandant Hubert Resenberger. Die Atemschutzgeräte sind unabhängig von der Umgebungsluft und werden eingesetzt, wenn die Feuerwehrler bei einem Brand ins Innere eines Hauses vordringen müssen. Hier wird das richtige Absuchen von verauchten Räumen und das effektive Löschen von Zimmer- oder Wohnungsbränden trainiert, sagt Resenberger. Zuvor mussten die Anwärter noch eine ärztliche Untersuchung bestehen. Den Kurs erfolgreich bestanden haben Andreas Promberger (FF Schlehdorf), Maximilan Ketterl (Benediktbeuern), Mathias Wenzl (Ried), Andreas Eberl (Bichl), Philipp Ellner (Schlehdorf), Marco Klinger (Kochel), Thomas Freißl (Schlehdorf), Julian Harzenetter (Walchensee), Michael Zerluth und Stefan Heimisch (beide Ried), Damian Sturm und Tobias Limm (beide Bichl), Andreas Sziedat (Kochel), Benedikt Hempel (Bichl) sowie Lisa Heigl und Ludwig Mayr jun. von der Feuerwehr Kochel.

Quelle: Tölzer Kurier (05.03.14)

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Eisstockturnier 2014

Zum traditionellen Eisstockturnier der FF Walchensee trafen sich, nach dem wetterbedingten Ausfall im letzten Jahr, neun Moarschaften, darunter auch eine Moarschaft aus Bichl und zwei Moarschaften aus der Jachenau. Es wurde bei idealen Bedingungen begonnen, jedoch stieg das Thermometer, das Eis wurde immer weicher und so konnte gerade noch bei vertretbaren Verhältnissen das Turnier beendet werden. Den ersten Platz holte sich mit einem verlorenen Spiel Walchensee II mit Richard Öttl, Thomas Schneider, Franz Öttl und Klaus Melf. Die nachfolgenden drei Moarschaften waren mit 12 : 4 punktgleich und so musste hier die Note entscheiden. Die Nase vorne hatte Walchensee III mit Michael Harzenetter, Hubert Braun, Georg Willibald und Reinhard Dollrieß gefolgt von den Titelverteidigern Robert Hofmann, Constantin Lutz, Johann Rieger jun. und Michael Dollrieß aus dem Jahr 2012 auf Platz drei. Bichl musste sich aufgrund der schlechteren Note mit Platz vier begnügen.

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Stoßbudlturnier

Bereits zum zweiten Mal wurde im Jahr 2013 ein Stoßbudlturnier veranstaltet. Hierzu waren alle Feuerwehrmitglieder aber auch Interessierte aus nah und fern eingeladen. Das Turnier bestand aus zwei Teilen: Stoßbudln (Tischkegeln) und Sjoelen, einem Spiel aus den Niederlanden. 14 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung und versuchten der Höchstpunktzahl von 324 Punkten möglichst nahe zu kommen. Am Besten gelang dies Jakob Kohlhauf aus der Jachenau mit 204 Punkten.

Die weiteren Platzierungen:

  1. Hans März (193 Punkte)
  2. Henk Brils (176 Punkte)
  3. Martin Sperr (175 Punkte)
  4. Johann Rieger sen. (169 Punkte)
  5. Markus Pangerl (165 Punkte)
  6. Michael Dollrieß (162 Punkte)
  7. Uwe Knausenberger (159 Punkte)
  8. Klaus Melf (156 Punkte)
  9. Michael Pangerl (152 Punkte)
  10. Josef Heilinglechner (148 Punkte)
  11. Jens Brils (146 Punkte)
  12. Constantin Lutz (143 Punkte)
  13. Roland Hoffmann (132 Punkte)
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Wattturnier

Zum ersten Mal führte die Feuerwehr ein Wattturnier für alle, die im Schutzbereich der FF Walchensee wohnen, durch. Aus den 14 Interessierten, die sich im Feuerwehrstüberl einfanden, wurden per Auslosung Zweierteams gebildet und dann konnte es Jeder gegen Jeden auch schon losgehen. Die Spiele waren heiß umkämpft, doch schlussendlich konnte sich die Erfahrung und Gerissenheit von Johann Rieger sen. und Benedikt Bartl mit 8:4 Punkten durchsetzen.

Die weiteren Platzierungen:

  1. Seppi Gerg Georg Kiefersauer sen.
  2. Anton Kiefersauer jun. Michael Dollrieß
  3. Christl Rieger Franziska Seibold
  4. Georg Kiefersauer jun. Johann Rieger jun.
  5. Thomas Schneider Klaus Melf
  6. Markus Funk Henk Brils
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Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung 2013

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Walchensee, bei der der Kommandant Klaus Melf auf ein Jahr mit 12 Eisätzen zurückblickte und dabei besonders die gute Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen hervorhob, wurden auch einige Mitglieder für ihren langjährigen, aktiven Dienst geehrt: Julian Appel und Michael Pangerl bekamen für 10 jährige Dienstzeit, Hannes Hofmann, Richard Öttl, Walter Pangerl und Martin Sperr für 35 jährige Dienstzeit eine Urkunde. Aus den Händen von Kreisbrandmeister Frank Seller erhielt Alois Grünwald für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenabzeichen in Silber des Bayrischen Staatsministeriums des Inneren.

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Feierliche Fahrzeugsegnung zum Jahresende

Mit großer Freude lud die Freiwillige Feuerwehr Walchensee die Kameraden des KBM-Bereichs 4 aus Kochel, Schlehdorf, Ried, Benediktbeuern und Bichl, sowie die Vertreter der Nachbarwehren Jachenau, Wallgau und Krün und die Bevölkerung des Ortes zur Segnung des neu angeschafften Mehrzweckfahrzeuges ein. In Anwesenheit von Kreisbrandrat Karl Murböck, Kreisbrandmeister Frank Seller und Bürgermeister Thomas Holz weihte Pater Walter Schmidt das vollständig aus Eigenmitteln finanzierte Fahrzeug und dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen, tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Bürger im Ort. Ein besonderer Dank ging durch den Kommandanten Klaus Melf an die Spender und die engagierten Helfer, die mit viel Eigenleistung die Anschaffung und den Umbau des allradgetriebenen VW-Busses (T5) mit Gesamtkosten von rund 22.000 Euro realisiert haben. Die Feier fand bei einem gemeinsamen Essen und einem Stoßbuddelturnier im Floriansstüberl einen unterhaltsamen Abschluss.

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Sechs neue Atemschutzgeräteträger

15 junge Feuerwehrmänner von verschiedenen Feuerwehren aus der Region, davon sechs von der FF Walchensee, schlossen im Herbst ihre Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, die bei der FF Kochel durchgeführt wurde, erfolgreich ab. Jeder Teilnehmer musste vorab eine ärztliche Untersuchung absolvieren. In den theoretischen Unterrichtsinhalten erfuhren die Teilnehmer alles Wissenswerte über die Funktionsweise der Atemschutzgeräte, die richtige Atemtechnik und die Wirkung von Atemgiften auf den menschlichen Körper. Im praktischen Teil stand dann die Handhabung der Geräte im Mittelpunkt. Geübt wurde aber auch die Suche nach Vermissten in verrauchten Gebäuden. Den Abschluss des Lehrgangs bildeten ein Test sowie eine Prüfung in der Grubenrettungsstelle in Hohenpeißenberg.

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Erfolgreiche Truppmannausbildung

Am Samstag, 20.10.12, absolvierte 15 Jugendliche der FF Walchensee erfolgreich den ersten Teil der Truppmannausbildung. Zu Beginn wurde das theoretische Wissen abgefragt. Anschließend musste jeder an vier Stationen sein praktisches Wissen und Können unter Beweis stellen. Von der Verwendung der Rettungstrage, Erkennen der verschiedenen Fahrzeuge, der Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten, das Anlegen eines Rettungsknotens sowie die Inbetriebnahme von Überflurhydrant, war alles dabei. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandmeister Frank Seller bestanden alle Prüflinge die Aufgaben mit Bravur.

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Wallgau: Altes Sägewerk abgebrannt

Wallgau – Ein stillgelegtes Sägewerk in Wallgau ist am frühen Donnerstagmorgen niedergebrannt – trotz eines Großeinsatzes von Rettungskräften. Die ersten Informationen.

Hansjörg Zahler musste unmittelbar an 1996 denken. Damals war in der Nacht das Haus des Gastes in Wallgau ausgebrannt. Und das Bild am frühen Donnerstagmorgen erinnerte ihn sofort an damals: Wie ein Atompilz sei die Rauchsäule zunächst weit über 100 Meter in die Höhe gestiegen und habe sich dann durch de Luftströmungen verteilt. Die Flammen waren weithin sichtbar, erleuchteten das Dorf. Das schaut gar nicht gut aus, hat sich der Wallgauer Bürgermeister beim Blick aus dem Fenster gegen vier Uhr morgens noch gedacht. Dann rannte er zum Einsatzort: zum von seinem Wohnhaus etwa 500 Meter entfernten, ehemaligen Sägewerk an der Flößerstraße.

Und was die Feuerwehren dort feststellten, war tatsächlich wie damals, am Dienstag, 23. April 1996: Das Haus war nicht mehr zu retten. Die Lage war klar, das Gebäude stand im Vollbrand, sagt Einsatzleiter Johann Holler von der Feuerwehr Wallgau. Das ehemalige Sägewerk fiel den Flammen zum Opfer. Oberste Priorität hatte daher zunächst, die umliegenden Häuser vor den Flammen abzuschirmen. Das nur etwa zehn Meter entfernte Wohnhaus wurde jedoch in Mitleidenschaft gezogen: Die Fensterscheiben waren Holler zufolge geborsten, Wände angekokelt. Es gehört, wie auch das ehemalige Sägewerk, dem langjährigen Gemeinderat Dr. Josef Neuner. Er selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach Auskunft Zahlers war er während der gesamten Löscharbeiten vor Ort.

1926 wurde das Sägewerk eröffnet, in den 1980er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. Seitdem stand sie leer. In den vergangenen Jahren nutzte Neuner die Anlage Zahler zufolge als Reithalle und Unterstellplatz für seine Islandponys. Zwei von ihnen erlebten den Großbrand mit, verfolgten ihn wie unbeteiligte Zaungäste: Vollkommen ruhig marschierten sie zwischen den Feuerwehrmännern herum, erzählt Zahler. Sie wurden eingefangen. Passiert ist ihnen nichts, auch sonst kam offenbar niemand zu Schaden.

Den Brand hatten die gut 100 Einsatzkräfte bereits etwa eineinhalb Stunden nach der Alarmierung gegen 3.40 Uhr durch Anwohner gelöscht. Übrig geblieben ist ein Gerippe aus Holzbalken und etwa 100 000 Euro Sachschaden, schätzt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Hinzu kommt wohl ein enormer immaterieller Schaden für Besitzer Neuner, vermutet Zahler. Er ist mit dem Sägewerk aufgewachsen, verbindet seine Kindheit damit. Warum das Gebäude in Flammen aufging, konnte Polizei-Sprecher Jürgen Thalmeier gestern nicht sagen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es aber keine, betont er. Die Ermittlungen bezüglich weiterer Ursachen laufen in alle Richtungen. Diese übernimmt die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen; ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts wird hinzugezogen. Das betroffenen Grundstück darf bis auf Weiteren nicht betreten werden. Es herrscht Einsturzgefahr, warnt Kommandant Holler.

Noch bis gestern Vormittag haben sich die Helfer um Absperrungen und die Nachlöscharbeiten gekümmert. Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrmänner aus Wallgau, Mittenwald und Partenkirchen im Einsatz, plus zehn Mann vom BRK. Übrigens genau wie 1996.

Quelle: Matthias Holzapfel, Merkur Online (28.06.2012)

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