Die Freiwillige Feuerwehr Walchensee bedankt sich ...

... bei allen, die sowohl als Helfer als auch Besucher am Country-Fest beteiligt waren.


Waldbrand am Jochberg

Kochel am See - Ein großer Waldbrand im Bereich Jochberg/Graseck hält seit der Silvesternacht die Einsatzkräfte im Loisachtal in Atem. Wanderer aus München hatten das Feuer entfacht.
Bürgermeister Thomas Holz war die ganze Nacht auf den Beinen. Sein „frohes neues Jahr“ habe genau ein paar Minuten gedauert, sagte er am Sonntagmorgen. „Dann ging der Bergwachtpiepser.“ Denn alles begann kurz nach Mitternacht mit einem Rettungseinsatz. Nach Angaben der Polizei waren zwei Münchner (32 und 36 Jahre alt) am Silvesterabend vom Kesselberg aus zu einer Wanderung aufgebrochen, um den Jahreswechsel auf dem Jochberg zu feiern. In der Nacht ist das nicht ungefährlich. „Der Jüngere der beiden ist abgestürzt“, berichtet Anton Huber, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd. Etwa 100 Meter tief rutschte der 32-Jährige ab und blieb dann liegen. „Glücklicherweise hat er sich aber nur das Bein gebrochen“, sagt Huber.
Via Handy wurde die Bergwacht alarmiert. Diese rückte – unterstützt von Kräften der Kochler Feuerwehr – gegen 0.15 Uhr aus. Vor Ort entdeckten die freiwilligen Helfer nicht nur den Verletzten, sondern auch die um sich greifenden Flammen. „Die Feuerwehr hat uns dann auch sehr drastisch geschildert, was da oben los ist“, sagt Bürgermeister Holz.

Augenzeugin: Erst komisches Licht am Berg gesehen

Die Flammen im schwer zugänglichen Bergwald waren weit zu sehen. Die Schlehdorferin Johanna Wohlfart war gegen Mitternacht zwischen Schlehdorf und Großweil unterwegs. „Von dort aus hatte ich einen guten Blick auf den Jochberg“, sagt sie. „Wir haben uns erst gewundert, was das für ein komisches Licht am Berg ist – aber dann wurde es immer größer und größer.“
Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit unklar. Anfangs hieß es, einer der beiden Wanderer habe ein Signalfeuer entzündet, um die Retter auf sich aufmerksam zu machen. Ob das den Tatsachen entspricht oder ob die beiden Münchner möglicherweise schon vorher ein Lagerfeuer entfacht hatten, das auf dem staubtrockenen Untergrund außer Kontrolle geriet, muss nun die Kripo ermitteln.
Als erstes wurde der Verletzte aus dem kaum zugänglichen Gelände gebracht. Er befindet sich momentan in der Murnauer Unfallklinik. Währenddessen lief im Tal bereits der Großeinsatz an. Landrat Josef Niedermaier wurde alarmiert, der gegen 2 Uhr vor Ort eintraf. Die Einsatzkräfte versuchten erst einmal, sich einen Überblick zu verschaffen: „Auf der Webcam am Herzogstand konnte man sehen, wie groß der Brand schon ist, und dass er sich ausbreitet“, sagt Murböck. Es sei schnell klar gewesen, dass ein massiver Einsatz nötig sein wird, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Nach kurzer Beratung verständigte Landrat Niedermaier das Innenministerium. „Wir haben das abgesprochen und dann den Katastrophenfall ausgerufen“, schildert Niedermaier. Das war um 3.40 Uhr. Murböck wurde zum Örtlichen Einsatzleiter bestellt, im Landratsamt bezog die Führungsgruppe Katatstrophenschutz Stellung.

Fast im Minutentakt pendelten die Hubschrauber zwischen Walchensee und Einsatzort

Die ganze Nacht wurde der Hubschraubereinsatz organisiert und koordiniert. „Bei Tagesanbruch konnten wir dann alles hochfahren“, sagt Murböck. Bereits am frühen Vormittag waren fünf Hubschrauber im Einsatz – darunter zwei österreichische Privatmaschinen, ein Hubschrauber der österreichischen und zwei der bayerischen Polizei. Ein dritter Polizeihubschrauber und eine Maschine der Bundeswehr waren im Anflug – alle ausgerüstet mit Außenlastbehältern. Fast im Minutentakt pendelten die Hubschrauber zwischen dem Walchensee, um Wasser aufzunehmen, und der Einsatzstelle am Graseck.
Dichte Rauchschwaden lagen über der gesamten Bergkette. Selbst im Tal war der beißende Geruch deutlich wahrnehmbar. Von der Kesselbergstraße aus konnte man zwischen den Bäumen auch immer wieder Flammen auflodern sehen, wenn ein Windstoß ins Unterholz fuhr. Die B11 war zu diesem Zeitpunkt bereits für den Verkehr gesperrt. „Anders geht es nicht, weil die Außenlastbehälter über die Straße geflogen werden“, sagt Einsatzleiter Murböck. Auch am Montag ab 7.30 Uhr wird die B11 (Kesselbergstraße) wieder gesperrt.
Am Mittag ging die Feuerwehr davon aus, „dass rund 100 Hektar von dem Brand betroffen sind“, sagt Feuerwehr-Sprecher René Mühlberger. Das tatsächliche Ausmaß wird man allerdings erst feststellen können, wenn der Bereich betreten werden kann. Wann das sein wird, ist unklar. Landrat und Kreisbrandrat gingen davon aus, dass der Einsatz mehrere Tage dauern wird. Ist das Löschen aus der Luft beendet, beginnt für die Feuerwehr am Boden die Arbeit. „Viele Glutnester befinden sich im Erdreich. Das muss man alles aufmachen“, sagt Murböck. Zum Vergleich: Beim Waldbrand am Sylvenstein vor fünf Jahren, als ebenfalls der Katastrophenfall ausgerufen wurde, dauerten die Löscharbeiten fast sechs Tage. Damals brannten 15 Hektar Bergwald.
Bürgermeister Thomas Holz ist vor allem dankbar für die große Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte. „Es ist erstaunlich, wie schnell die ehrenamtlichen Kräfte in dieser Nacht im Einsatz waren.“

Quelle: Veronika Ahn-Tauchnitz, Merkur Online (02.01.17)

Hier ist ein Video über die Ausbreitung des Feuers:


Brand am Krepelschroffen verursacht 15.000 Euro Schaden

Wallgau - 5000 Quadratmeter Wald hat ein Brand am Silvesterabend in Wallgau zerstört. Über 220 Rettungskräfte bekamen das Feuer am Krepelschroffen jedoch schnell in den Griff. Der Einsatz weckt Erinnerungen.

Johannes Eitzenberger glaubt nicht daran. Dass so ein Waldbrand an Silvester einfach so ausbricht, ohne dass Menschen daran beteiligt sind – das hält der Kreisbrandrat Garmisch-Partenkirchens doch für sehr unwahrscheinlich. Und er kennt ja genügend Beispiele, in denen sich diese Vermutung bewahrheitet hat. So wie vor fast genau zehn Jahren. Auch damals geriet in der Nacht auf Neujahr, kurz nach Mitternacht, ein Wald in Brand, auch damals in Wallgau, auch damals am Krepelschroffen. Damals hatte ein Wallgauer (32) eine Silvester-Rakete unterhalb des Gipfels gezündet. Diese landete in einem dürren Baum, der sofort Feuer fing. Damals alarmierte der Wallgauer selbst die Feuerwehr. Im aktuellen Fall steht noch nicht fest, wer oder was den Brand verursacht hat, doch ein Gerücht hat Eitzenberger schon gehört: Von einer Fackelwanderung ist im Ort die Rede. Zumindest ging der Brand dieses Mal glimpflicher aus: Fielen damals drei Hektar Wald den Flammen zum Opfer, wurde nun etwa ein halber Hektar zerstört. Den Schaden schätzt die Polizei Mittenwald auf 15 000 Euro. Doch auch dieser Einsatz forderte den über 220 Rettungskräften alles ab. „Waldbrandbekämpfung ist immer ein Knochenjob“, sagt Eitzenberger.

Keine Hilfe aus der Luft möglich

Gegen 20.15 Uhr ging am Samstag der Notruf ein. Mitglieder der Wehren Wallgau, Krün, Mittenwald, Partenkirchen, Oberau, Walchensee, Unterammergau, Weindorf, der Wasserwacht Krün-Wallgau, der Bergwachten Krün, Mittenwald, Murnau und Kochel rückten an sowie Rettungssanitäter und Polizei. Eine etwa eineinhalb Kilometer lange Löschwasserleitung verlegten die Kräfte der Feuerwehr, etwa 400 Höhenmeter mussten sie im Dunklen, im zum Teil unwegsamen Gelände auf glattem Untergrund überwinden. Hilfe aus der Luft kam keine: Etwa eine Stunde lang versuchte die zuständige Partenkirchner Wehr, einen Helikopter zu organisieren Doch entweder verfügte er nicht über die notwendige Ausstattung, oder die Witterung vor Ort ließ einen Flug nicht zu. So kämpften sich die Kräfte zu Fuß mit Wasserrucksack und Feuerpatschen durch den Wald, gruben mit dem Pickel Wurzelstöcke aus, um jeden Brandherd zu finden.
Noch 2016, um kurz vor Mitternacht, hatten die Helfer das Feuer gänzlich unter Kontrolle, beendet aber war der Einsatz für viele erst in den Morgenstunden. In einer kräftezehrenden Nacht hatten sie am Krepelschroffen mit Einsatz-Kollegen das neue Jahr begrüßt. Wie vor zehn Jahren – für einige jedoch so ganz anders. Denn von Wallgau fuhren sie direkt in den Nachbarlandkreis Richtung Kochel. Am Jochberg war ein Großbrand ausgebrochen.

Quelle: Katharina Bromberger, Merkur Online (02.01.17)

Hier gibt es Bilder .

Fünf Autos am Walchensee in Brand

Walchensee - Die Feuerwehr Walchensee und die Polizei Kochel hatten am Montagnachmittag einen größeren Einsatz.

Dort war in Urfeld aus noch ungeklärter Ursache das Auto eines Urlaubers aus Mecklenburg-Vorpommern in Brand geraten. Das Feuer sprang auf vier weitere geparkte Fahrzeuge über, so die Polizei. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Weitere Informationen waren bis Redaktionsschluss nicht zu erhalten. Derzeit werden die Fahrzeuge abgeschleppt.


Quelle: Merkur.de (18.05.16)

Hier ist ein Bild nach abgelöschtem Feuer:


Ehrungen 2015

Während der Jahreshauptversammlung der FF Walchensee, bei der 1. Kommandant Klaus Melf von einem ruhigen Jahr mit insgesamt zehn Einsätzen berichtete, konnten auch wieder einige Feuerwehrmänner für Ihren langjährigen Dienst geehrt werden. Seit 45 Jahren ist Johann Rieger sen. und seit 35 Jahren Thomas Schneider aktiv bei der Feuerwehr Walchensee dabei. Ihnen wurde verbunden mit einem herzlichen Vergelt´s Gott eine Urkunde sowie ein kleines Präsent überreicht. Vom Staatsministerium des Innern wurde an Hubert Schilcher und Stephan Steininger das Ehrenzeichen am Band für 25-jährige aktive Dienstzeit verliehen. Steininger, der für seinen unermüdlichen Einsatz bei den Walchenseer Wehrmännern auch den Titel des Ehrengerätewartes verliehen bekam, konnte krankheitsbedingt die Ehrung an diesem Abend nicht in Empfang nehmen. Zu den ersten Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Thomas Holz, 2. Kdt. Constantin Lutz sowie Kreisbrandmeister Frank Seller.

Eisstockturnier 2015

Zum traditionellen Eisstockturnier der Freiwilligen Feuerwehr Walchensee trafen sich heuer 11 Moarschaften. Besonders gefreut haben sich die Organisatoren das auch fünf Teams aus den Nachbarwehren Kochel, Krün und Jachenau der Einladung nach Walchensee gefolgt sind. Natürlich steht bei diesem Turnier neben dem sportlichen Ehrgeiz besonders die Geselligkeit im Vordergrund. Und so konnte nach teilweise knappen und spannenden Spielen bei der Siegerehrung im Gasthaus Edeltraut noch lange zusammengesessen und über den einen oder anderen Spielzug diskutiert und auch gelacht werden. Den Wanderpokal nahmen an diesem Abend die siegreiche Moarschaft Walchensee III mit Constantin Lutz, Michael Dollrieß, Johann Rieger jun. und Reinhard Dollrieß mit nach Hause. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Walchensee I mit Georg Öttl, Hubert Schilcher, Alexandra Öttl und Hubert Braun sowie Walchensee V mit Angelika Funk, Marille Melf, Petra Dollrieß und Paul Reindl.

Atemschutzkurs erfolgreich bestanden

Kochel am See - Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kochel fand nun wieder ein Atemschutzkurs statt.

„Dabei lernen junge Feuerwehrler das Anlegen der Atemgeräte, ähnlich wie bei Tauchern“, erklärt Kommandant Hubert Resenberger. Die Atemschutzgeräte sind unabhängig von der Umgebungsluft und werden eingesetzt, wenn die Feuerwehrler bei einem Brand ins Innere eines Hauses vordringen müssen. „Hier wird das richtige Absuchen von verauchten Räumen und das effektive Löschen von Zimmer- oder Wohnungsbränden trainiert“, sagt Resenberger. Zuvor mussten die Anwärter noch eine ärztliche Untersuchung bestehen. Den Kurs erfolgreich bestanden haben Andreas Promberger (FF Schlehdorf), Maximilan Ketterl (Benediktbeuern), Mathias Wenzl (Ried), Andreas Eberl (Bichl), Philipp Ellner (Schlehdorf), Marco Klinger (Kochel), Thomas Freißl (Schlehdorf), Julian Harzenetter (Walchensee), Michael Zerluth und Stefan Heimisch (beide Ried), Damian Sturm und Tobias Limm (beide Bichl), Andreas Sziedat (Kochel), Benedikt Hempel (Bichl) sowie Lisa Heigl und Ludwig Mayr jun. von der Feuerwehr Kochel.


Quelle: Tölzer Kurier (05.03.14)


Eisstockturnier 2014

Zum traditionellen Eisstockturnier der FF Walchensee trafen sich, nach dem wetterbedingten Ausfall im letzten Jahr, neun Moarschaften, darunter auch eine Moarschaft aus Bichl und zwei Moarschaften aus der Jachenau. Es wurde bei idealen Bedingungen begonnen, jedoch stieg das Thermometer, das Eis wurde immer weicher und so konnte gerade noch bei vertretbaren Verhältnissen das Turnier beendet werden. Den ersten Platz holte sich mit einem verlorenen Spiel Walchensee II mit Richard Öttl, Thomas Schneider, Franz Öttl und Klaus Melf. Die nachfolgenden drei Moarschaften waren mit 12 : 4 punktgleich und so musste hier die Note entscheiden. Die Nase vorne hatte Walchensee III mit Michael Harzenetter, Hubert Braun, Georg Willibald und Reinhard Dollrieß gefolgt von den Titelverteidigern Robert Hofmann, Constantin Lutz, Johann Rieger jun. und Michael Dollrieß aus dem Jahr 2012 auf Platz drei. Bichl musste sich aufgrund der schlechteren Note mit Platz vier begnügen.


Stoßbudlturnier

Bereits zum zweiten Mal wurde im Jahr 2013 ein Stoßbudlturnier veranstaltet. Hierzu waren alle Feuerwehrmitglieder aber auch Interessierte aus nah und fern eingeladen. Das Turnier bestand aus zwei Teilen: Stoßbudln (Tischkegeln) und Sjoelen, einem Spiel aus den Niederlanden. 14 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung und versuchten der Höchstpunktzahl von 324 Punkten möglichst nahe zu kommen. Am Besten gelang dies Jakob Kohlhauf aus der Jachenau mit 204 Punkten.

Die weiteren Platzierungen:
2. Hans März (193 Punkte)
3. Henk Brils (176 Punkte)
4. Martin Sperr (175 Punkte)
5. Johann Rieger sen. (169 Punkte)
6. Markus Pangerl (165 Punkte)
7. Michael Dollrieß (162 Punkte)
8. Uwe Knausenberger (159 Punkte)
9. Klaus Melf (156 Punkte)
10. Michael Pangerl (152 Punkte)
11. Josef Heilinglechner (148 Punkte)
12. Jens Brils (146 Punkte)
13. Constantin Lutz (143 Punkte)
14. Roland Hoffmann (132 Punkte)


Wattturnier

Zum ersten Mal führte die Feuerwehr ein Wattturnier für alle, die im Schutzbereich der FF Walchensee wohnen, durch. Aus den 14 Interessierten, die sich im Feuerwehrstüberl einfanden, wurden per Auslosung Zweierteams gebildet und dann konnte es „Jeder gegen Jeden“ auch schon losgehen. Die Spiele waren heiß umkämpft, doch schlussendlich konnte sich die Erfahrung und Gerissenheit von Johann Rieger sen. und Benedikt Bartl mit 8:4 Punkten durchsetzen.

Die weiteren Platzierungen:
2. Seppi Gerg – Georg Kiefersauer sen.
3. Anton Kiefersauer jun. – Michael Dollrieß
4. Christl Rieger – Franziska Seibold
5. Georg Kiefersauer jun. – Johann Rieger jun.
6. Thomas Schneider – Klaus Melf
7. Markus Funk – Henk Brils



Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung 2013

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Walchensee, bei der der Kommandant Klaus Melf auf ein Jahr mit 12 Eisätzen zurückblickte und dabei besonders die gute Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen hervorhob, wurden auch einige Mitglieder für ihren langjährigen, aktiven Dienst geehrt: Julian Appel und Michael Pangerl bekamen für 10 jährige Dienstzeit, Hannes Hofmann, Richard Öttl, Walter Pangerl und Martin Sperr für 35 jährige Dienstzeit eine Urkunde. Aus den Händen von Kreisbrandmeister Frank Seller erhielt Alois Grünwald für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenabzeichen in Silber des Bayrischen Staatsministeriums des Inneren.


Feierliche Fahrzeugsegnung zum Jahresende

Mit großer Freude lud die Freiwillige Feuerwehr Walchensee die Kameraden des KBM-Bereichs 4 aus Kochel, Schlehdorf, Ried, Benediktbeuern und Bichl, sowie die Vertreter der Nachbarwehren Jachenau, Wallgau und Krün und die Bevölkerung des Ortes zur Segnung des neu angeschafften Mehrzweckfahrzeuges ein. In Anwesenheit von Kreisbrandrat Karl Murböck, Kreisbrandmeister Frank Seller und Bürgermeister Thomas Holz weihte Pater Walter Schmidt das vollständig aus Eigenmitteln finanzierte Fahrzeug und dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen, tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Bürger im Ort. Ein besonderer Dank ging durch den Kommandanten Klaus Melf an die Spender und die engagierten Helfer, die mit viel Eigenleistung die Anschaffung und den Umbau des allradgetriebenen VW-Busses (T5) mit Gesamtkosten von rund 22.000 Euro realisiert haben. Die Feier fand bei einem gemeinsamen Essen und einem Stoßbuddelturnier im Floriansstüberl einen unterhaltsamen Abschluss.


Sechs neue Atemschutzgeräteträger

15 junge Feuerwehrmänner von verschiedenen Feuerwehren aus der Region, davon sechs von der FF Walchensee, schlossen im Herbst ihre Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, die bei der FF Kochel durchgeführt wurde, erfolgreich ab. Jeder Teilnehmer musste vorab eine ärztliche Untersuchung absolvieren. In den theoretischen Unterrichtsinhalten erfuhren die Teilnehmer alles Wissenswerte über die Funktionsweise der Atemschutzgeräte, die richtige Atemtechnik und die Wirkung von Atemgiften auf den menschlichen Körper. Im praktischen Teil stand dann die Handhabung der Geräte im Mittelpunkt. Geübt wurde aber auch die Suche nach Vermissten in verrauchten Gebäuden. Den Abschluss des Lehrgangs bildeten ein Test sowie eine Prüfung in der Grubenrettungsstelle in Hohenpeißenberg.


Erfolgreiche Truppmannausbildung

Am Samstag, 20.10.12, absolvierte 15 Jugendliche der FF Walchensee erfolgreich den ersten Teil der Truppmannausbildung. Zu Beginn wurde das theoretische Wissen abgefragt. Anschließend musste jeder an vier Stationen sein praktisches Wissen und Können unter Beweis stellen. Von der Verwendung der Rettungstrage, Erkennen der verschiedenen Fahrzeuge, der Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten, das Anlegen eines Rettungsknotens sowie die Inbetriebnahme von Überflurhydrant, war alles dabei. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandmeister Frank Seller bestanden alle Prüflinge die Aufgaben mit Bravur.


Wallgau: Altes Sägewerk abgebrannt

Wallgau - Ein stillgelegtes Sägewerk in Wallgau ist am frühen Donnerstagmorgen niedergebrannt - trotz eines Großeinsatzes von Rettungskräften. Die ersten Informationen.

Hansjörg Zahler musste unmittelbar an 1996 denken. Damals war in der Nacht das Haus des Gastes in Wallgau ausgebrannt. Und das Bild am frühen Donnerstagmorgen erinnerte ihn sofort an damals: „Wie ein Atompilz“ sei die Rauchsäule zunächst weit über 100 Meter in die Höhe gestiegen und habe sich dann durch de Luftströmungen verteilt. Die Flammen waren weithin sichtbar, erleuchteten das Dorf. „Das schaut gar nicht gut aus“, hat sich der Wallgauer Bürgermeister beim Blick aus dem Fenster gegen vier Uhr morgens noch gedacht. Dann rannte er zum Einsatzort: zum von seinem Wohnhaus etwa 500 Meter entfernten, ehemaligen Sägewerk an der Flößerstraße.

Und was die Feuerwehren dort feststellten, war tatsächlich wie damals, am Dienstag, 23. April 1996: Das Haus war nicht mehr zu retten. „Die Lage war klar, das Gebäude stand im Vollbrand“, sagt Einsatzleiter Johann Holler von der Feuerwehr Wallgau. Das ehemalige Sägewerk fiel den Flammen zum Opfer. Oberste Priorität hatte daher zunächst, die umliegenden Häuser vor den Flammen abzuschirmen. Das nur etwa zehn Meter entfernte Wohnhaus wurde jedoch in Mitleidenschaft gezogen: Die Fensterscheiben waren Holler zufolge geborsten, Wände angekokelt. Es gehört, wie auch das ehemalige Sägewerk, dem langjährigen Gemeinderat Dr. Josef Neuner. Er selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach Auskunft Zahlers war er während der gesamten Löscharbeiten vor Ort.

1926 wurde das Sägewerk eröffnet, in den 1980er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. Seitdem stand sie leer. In den vergangenen Jahren nutzte Neuner die Anlage Zahler zufolge als Reithalle und Unterstellplatz für seine Islandponys. Zwei von ihnen erlebten den Großbrand mit, verfolgten ihn wie unbeteiligte Zaungäste: „Vollkommen ruhig marschierten sie zwischen den Feuerwehrmännern herum“, erzählt Zahler. Sie wurden eingefangen. Passiert ist ihnen nichts, auch sonst kam offenbar niemand zu Schaden.

Den Brand hatten die gut 100 Einsatzkräfte bereits etwa eineinhalb Stunden nach der Alarmierung gegen 3.40 Uhr durch Anwohner gelöscht. Übrig geblieben ist ein Gerippe aus Holzbalken und etwa 100 000 Euro Sachschaden, schätzt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Hinzu kommt wohl ein enormer immaterieller Schaden für Besitzer Neuner, vermutet Zahler. „Er ist mit dem Sägewerk aufgewachsen, verbindet seine Kindheit damit.“ Warum das Gebäude in Flammen aufging, konnte Polizei-Sprecher Jürgen Thalmeier gestern nicht sagen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es aber keine, betont er. „Die Ermittlungen bezüglich weiterer Ursachen laufen in alle Richtungen.“ Diese übernimmt die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen; ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts wird hinzugezogen. Das betroffenen Grundstück darf bis auf Weiteren nicht betreten werden. „Es herrscht Einsturzgefahr“, warnt Kommandant Holler.

Noch bis gestern Vormittag haben sich die Helfer um Absperrungen und die Nachlöscharbeiten gekümmert. Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrmänner aus Wallgau, Mittenwald und Partenkirchen im Einsatz, plus zehn Mann vom BRK. Übrigens genau wie 1996.

Quelle: Matthias Holzapfel, Merkur Online (28.06.2012)

Grillkohlen in die Tonne: Brand

Urfeld - Nach einem gemütlichen Grillabend mit Freunden hat ein Münchner (38) am Samstagabend die glimmenden Kohlen in der Mülltonne einer Bootshaus-Garage in Urfeld entsorgt.

Es kam wie es kommen musste: Erst brannte die Tonne, dann die Garage. Nur durch den schnellen Einsatz der Walchenseer und Kochler Feuerwehr konnte das Bootshaus gerettet werden. Feueralarm wurde um 22.05 ausgelöst. Der Schaden wird mit 20 000 Euro angegeben.

Quelle: Merkur Online (29.04.2012)

Feuerwehrschießen am 21.01.12

Bei hervorragenden Eisverhältnissen tratten 11 Moarschaften beim Feuerwehrschießen der FF Walchensee an. Der Wanderpokal blieb auch dieses Jahr wieder in Walchensee. Gewonnen haben Robert Hofmann, Franz Öttl jun., Hans Rieger jun. und Michael Dollrieß.


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Jahreshauptversammlung am 20.01.12

Während der Jahreshauptversammlung wurden auch einige langjährige, aktive Mitglieder der FF Walchensee geehrt.

Eine Urkunde als Dankschön wurde an Wolfgang Friedrich für 35 Jahre aktiven Dienst verliehen. Für 30 Jahre wurde Josef Heilinglechner und Anton Kiefersauer sen. geehrt. Des weiteren bekamen Klaus Melf für 20 Jahre und Christian Lutz sowie Constantin Lutz für 15 Jahre eine Urkunde. Als jüngster in der Runde der Geehrten erhielt Isidor Gerg jun. für 10 Jahre aktiven Dienst ebenfalls eine Urkunde.



Wackelnde Zeltwände am Walchensee

Beim diesjährigen Countryfest am Walchensee haben wirklich die Zeltwände gewackelt. Ein randvolles Bierzelt, selbst die Wiesen um das Zelt waren noch mit Bierbänken bestückt, zig gut gelaunte Gäste, die bereits ab der 2. Runde teilweise schon auf den Biertischen tanzten.

Auch kulinarisch war einiges geboten, von gut zubereiteten Burgern bis hin zur gegrillten Sau und das Bier hat auch super geschmeckt.

Mona [von HATS ON] hat ihre Musikerfreunde mal kurz sprachlos werden lassen, als sie mit der Linedance-Crew der Tapping Toes aus Mittenwald auf der Bühne einen einwandfrei getanzten Chattahoochie aufs Parkett legte [...]!

Die Party nahm ihren Lauf. Musikalisch war von Country-Musik, über Oldies, Rock, sogar einiges an deutschem Liedgut bis hin zum Prosit alles dabei. Um halb zwei früh [wurde die] Live-Performance schließlich unter Anblick eines zahlreich auf den Biertischen tanzenden Publikums mit ACDC's "Highway To Hell", "Born To Be Wild" für die Biker bzw. Rocker und für alle Urlaubsreifen mit "Irgendwann Bleib I Dann Dort" [beendet]. [...]

Quelle: HATS ON 13.06.2011


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Herzogstand: Ursache von Waldbrand geklärt

Kochel am See - Die Ursache für den großen Flächenbrand am Herzogstand (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist geklärt: Zwei Männer aus Freising wollten grillen – dann fing der Berg Feuer.

Die Feuersbrunst am Herzogstand verwüstete zwölf Hektar Fläche, der Schaden wird auf 240 000 Euro geschätzt. Bei der Suche nach den Schuldigen hat der Polizei Kommissar Zufall in die Hände gespielt. Einer 55-jährigen Frau war beim Spazierengehen aufgefallen, dass zwei Männer an ungewöhnlicher Stelle gehetzt vom Berg herunterkamen. Wenige Minuten später rückte die erste Feuerwehr an. Die 55-Jährige erzählte einem der Feuerwehrler von ihrer Beobachtung – und der riet ihr, die Polizei zu verständigen.

„Die Frau konnte eine sehr gute Personenbeschreibung abgeben“, sagt Polizeisprecher Robert Rath. Wie man schließlich die beiden Freisinger (24 und 37 Jahre alt) ausfindig machen konnte, wollen die Beamten aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben. Fakt ist, dass die beiden Männer am Montag auf den Berg wanderten, im Rucksack ein Grillrost und Fleisch. „Oben haben sie in einem kleinen Steinkreis ein Feuer entfacht“, sagt Rath. „Ein Windstoß hat schließlich einen Funkenflug verursacht, der das trockene, niedergedrückte Gras schlagartig in Brand gesetzt hat.“ Den beiden Männern sei nichts anderes übrig geblieben, als zu fliehen. „An einen Löschversuch war nicht zu denken.“

Die Männer wurden zuerst als Zeugen des Brands befragt. Im Laufe der Vernehmungen gaben sie schließlich alles zu. „Die beiden sind völlig platt“, sagt der Polizeisprecher. „Das Unglück hat sie sehr getroffen.“

Der Löscheinsatz war riesig: 150 Feuerwehrmänner aus der ganzen Umgebung und vier Helikopter kämpften stundenlang gegen das Feuer, denn es flammten mehrmals Glutnester auf. Die Feuerwehrler mussten mit der Bergbahn zum Einsatzort fahren, das Löschwasser wurde aus dem Walchensee per Hubschrauber transportiert. Warum zu dieser Jahreszeit ein Waldbrand ausbricht, war den Helfern zuerst ein Rätsel. Als sie bei dem Löscheinsatz einen Grillrost entdeckten, keimte rasch ein Verdacht auf.

Weil keine Fluchtgefahr besteht, sind die beiden Freisinger auf freiem Fuß. Derzeit wird die Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung vorbereitet. Von krimineller Energie müsse man in diesem Fall nicht ausgehen, sagt Rath. Laut Strafgesetzbuch drohen ihnen eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Haft.

Immerhin: Den hohen Sachschaden wird vermutlich ihre Versicherung übernehmen. „Die private Haftpflichtversicherung tritt generell für verschuldete Schäden ein, solange nicht vorsätzlich gehandelt wurde“, erklärt Thomas Bundschuh von der Versicherungskammer Bayern. „Auch fahrlässiges Handeln ist abgedeckt.“ Gezahlt werde bis zur vertraglich festgelegten Maximalsumme – und die liege in der Regel zwischen fünf und zehn Millionen Euro. Sollten die Männer jedoch keine Haftpflichtversicherung haben, haften sie unbegrenzt mit ihrem privaten Vermögen.

Am Herzogstand war das übrigens nicht die erste Brandkatastrophe, die durch Leichtsinn verursacht worden ist: Am 5. Januar 1990 warf ein Jugendlicher aus dem Sessel der Seilbahn einen Feuerwerkskörper ins Gras. Damals mussten 250 Feuerwehrleute ausrücken. Bei den Löscharbeiten wurden fünf Männer vom Feuer eingeschlossen, ein Hubschrauber rettete sie in letzter Minute.

Quelle: Merkur Online (11.03.2011)


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"Nichtfeuerwehrler" haben die Nase vorn!

Hubert Braun (ab 2. v. links), Reinhard Dollrieß, Georg Ostler und Michael Harzenetter gewannen das traditionellen Eisstockschießen der FF Walchensee mit 14:4 Punkten. Da das Turnier am Ausweichtermin stattfinden musste, trafen sich heuer nur 10 Moarschaften aus Walchensee und Wallgau um das beste Team zu ermitteln. Die anderen Mannschaften aus dem KBM Bereich 4 mussten wegen Terminüberschneidungen leider absagen. Den Siegern gratulierten 1. Kdt. Klaus Melf (links) und 2. Kdt. Martin Sperr (rechts). Melf meinte bei der Siegerehrung: "Da die Siegermannschaft heuer aus lauter "Nichtfeuerwehrlern" besteht, müssen wir uns da was einfallen lassen. Entweder die treten geschlossen in die Feuerwehr ein, oder sie werden beim nächsten Fest in eine Doppelschicht eingeteilt!"



Jahreshauptversammlung mit Ehrungen bei der FF Walchensee

Wie im ganzen Landkreis, so war auch bei der FF Walchensee das vergangene Jahr eher ruhig. Doch wie sagte 1. Kdt. Klaus Melf bei der Jahreshauptversammlung: "Ein ruhiges Jahr, mit wenig Alarmierungen, ist bei der Feuerwehr ein gutes Jahr!". Unter anderem half die Walchenseer Wehr beim Empfang von Biathletin Magdalena Neuner ihren Kameraden aus Wallgau. Außerdem wurden Übungen durchgeführt, ein Leistungsabzeichen abgelegt, Kurse an der Feuerwehrschule und auf Landkreisebene besucht, zwei Motorsägenfortbildungen abgehalten, ein Gartenfest veranstaltet und beim Wickingerfest mitgeholfen. Kurz gesagt, auch wenn wenig Einsätze zu bewältigen waren, so wurde es den Feuerwehrkameraden nicht langweilig, wie man aus dem Schriftführerbericht von Georg Öttl entnehmen konnte. Kassier Henk Brils vermeldete zur Freude der Anwesenden ein Plus in der Kasse. Auch Ehrungen fanden statt. So wurden für 10 Jahr Mitgliedschaft (ab 3. von links) Michael Dollrieß, Johann Rieger jun. und Robert Hofmann geehrt. Ebenfalls eine Urkunde bekam Georg Öttl (2. von links) für 15 Jahre aktiven Dienst. Vom Bayrischen Staatsministerium des Innern wurde das Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Georg Willibald (3. von rechts) verliehen. Den Geehrten gratulierte auch KBM Frank Seller (links) sowie die beiden Kommandanten (von rechts) Klaus Melf und Martin Sperr.



Freiwillige Feuerwehr Walchensee im Prüfstand

Als eine der letzten Feuerwehren im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen hat für das Jahr 2010 die Wehr aus Walchensee eine Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" mit Erfolg abgelegt.
Dabei war es eine besondere Freude zu sehen, mit welchem Einsatz und Engagement besonders die jungen Floriansjünger am Werk waren. Der verdiente Lohn war das Abzeichen in Bronze.
Mit dabei waren (Foto von links): Klaus Melf (Stufe 4), Dominik Hauschild, Kai Splanemann, Andreas Pangerl, Michael Dollrieß, Bastian Sperr, Robert Hofmann (alle Stufe 1), 2. Kdt. Martin Sperr, die Schiedsrichter Frank Seller aus Benediktbeuern und Andreas Fichtner aus Greiling (vorne von links) Markus Pangerl und Jakob Harzenetter (beide Stufe 1).


Quelle: Kochler Blattl (03.12.2010)

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